Die einzelnen Abteilungen des Vielseitigkeitssports (Schutzhundeausbildung):

Die Fährtenarbeit

 

der Hund gehört von Natur aus zu jenen Tieren, die sich hauptsächlich nach dem Geruchssinn orientieren. Für den Sport nutzen wir diese natürliche Veranlagung zur Fährtensuche. Dabei lernt der Hund, über die Spurensuche "verlorene Gegenstände" zu finden und uns diese anzuzeigen.

Es spielt keine Rolle, wie groß oder wie klein ein Hund ist - jeder Hund stöbert gern Gerüche aus. Diese Art der Arbeit kommt dem Naturell eines jeden Hundes entgegen und macht ihm viel Spaß.

 



 

Die Unterordnung

 

der Begriff Unterordnung hat seinen Ursprung in den frühen Jahren der Hundeausbildung, wo Hunde im Militär- oder Polizeidienst ausgebildet wurden.

Auch heute noch spricht man von Unterordnung, wenn ein Hund auf ein Kommando hin ein bestimmtes Verhalten zeigen soll.

Die Unterordnung im Hundesport beinhaltet z.B. das Bei Fuß Laufen, Übungen wie das Sitz und Platz, das Ablegen (das Warten an einer bestimmten Stelle, bis der Hund vom Hundeführer abgeholt wird), das Herankommen auf Abruf, aber auch das Apportieren und Sprünge über eine Hürde.



Der Schutzdienst

 

Der Begriff Schutzhundesport ist in der Öffentlichkeit oftmals negativ behaftet. Viele haben dabei das Bild eines beißenden Hundes vor Augen, der "scharf gemacht" einen Menschen angreift.

Der seriöse, sportliche Schutzdienst hat damit nichts zu tun. Man kann diese Arbeit besser als eine Art Kampfsport bezeichnen, die den Hund artgerecht auslastet und beschäftigt.

Angesprochen wird dabei hauptsächlich der Beutetrieb und der Hund lernt dabei, sich auch in hohen Trieblagen gut lenken und leiten zu lassen.